Epiktet
Siehst du jemand in Trauer, weil sein Sohn in die Ferne gereist ist, oder weil er sein Vermögen verlor, so laß dich nicht zu der eigenen Einbildung hinreißen, daß dieser Mensch durch den Verlust der äußeren Dinge unglücklich sei, sondern halte dich bereit, bei dir zu sprechen: »Nicht dieser Unfall beschwert ihn (denn manche andere würden ja davon nicht geplagt werden), sondern die Vorstellung, die er davon hat.« Säume nicht, durch vernünftige Gespräche ihn zu heilen, auch wohl, wenn es sein muß, mit ihm zu weinen. Nur hüte dich, daß du nicht in deinem Innern mitseufzest.
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Weitere Zitate
Drei Gebiete sind es, in denen man sich üben muss, wenn man sittlich gut werden will.
Das erste betrifft das **_Begehren_** und **Vermeiden**, dami…Unterredungen 3.2 → Wo aber Unwissenheit herrscht, da herrscht auch Unerfahrenheit und Mangel an Bildung hinsichtlich der notwendigen Dinge.Unterredungen 1.11 → Da alle wahren Güter in Dingen bestehen, die in unserer Macht sind, so haben Neid und Eifersucht keinen Sinn.Handbüchlein der Moral, 19 →